Hier finden Sie ältere Meldungen, chronologisch geordnet, die jüngste jeweils zu Beginn.

 

Fr., 23.08.2013 - Ahlener Zeitung
Unternehmen spenden Mammut-Figuren Neue Freunde für Mammutschüler

Mit der Spende von Julio Montoya (l.) ist das Geld für zwei neue Maskottchen für die Mammutschule zusammen, worüber sich auch Knut Schneider, Hans Jürgen Tröger und Peter Schmidt (v.r.) sehr freuen. Foto: Peter Harke

 

Ahlen -

 

Bis zum Ende der Sommerferien klappt es nicht, aber bald wird die Mammutschule Ersatz für ihre beiden Maskottchen bekommen, die Unbekannte vor einigen Wochen zerstört hatten. Dank Spenden aus der Ahlener Wirtschaft ist die Finanzierung von zwei neuen Figuren gesichert.
Von Peter Harke

 

Schulleiterin Ga­briele Stöver war so kurzfristig nicht zu erreichen, ist vielleicht noch im Urlaub. Doch Knut Schneider wollte nicht länger damit warten, die gute Nachricht publik zu machen: Die Mammutschule am Röteringshof wird nun definitiv Ersatz für ihre beiden Maskottchen bekommen, die von herzlosen Unbekannten vor einigen Wochen mutwillig zerstört worden waren (die „AZ“ berichtete). Die neuen Figuren werden etwa 80 Zentimeter groß und aus Glasfaserkunststoff sein, einem recht stabilen Material, das hoffentlich eine längere Lebensdauer garantiert.

 

Freitagmorgen, nach der Lektüre der „Ahlener Zeitung“, die berichtete, dass das Geld für die Mammuts noch nicht ganz zusammen ist, hatte sich Julio Montoya gleich ans Telefon gehängt und bei Knut Schneider zwei Exem­plare von „Ahlmut“ bestellt – eines für seine Firma, die „Montoya Messtechnik GmbH“ im Gewerbegebiet Kleiwellenfeld, und eines für die Schule. Damit die Kinder nicht länger traurig sein müssen, wenn sie nach den Ferien zurückkommen und auf die leere Fläche am Rande des Schulhofs blicken, begründete der Unternehmer sein spontanes Engagement. Einen Vorschlag für die Gestaltung der Tiere brachte Montoya zum Fototermin auch gleich mit: eine Collage aus den Nationalflaggen von Ländern in aller Welt. „Die Mammutschule ist auch eine bunte, internationale Schule“, erklärte er. Aber letztlich müssten natürlich die Kinder selbst entscheiden, wie ihre neuen Spielgefährten aussehen sollen.

 

Die 450 Euro für die zweite Skulptur schmeißen „Pro Ahlen“, Volksbank, Bädergesellschaft, Mercedes Ostendorf und „4U Werbeartikel“ zusammen, damit ist die Finanzierung gesichert. Für „Pro Ahlen“ gab 1. Vorsitzender Peter Schmidt zu Protokoll, dass eine Symbolfigur zwar noch kein Stadtmarketingkonzept ersetze, er die von Knut Schneider ins Rollen gebrachte Aktion aber „sympathisch“ finde. Schmidt kann sich durchaus vorstellen, dass auch der Verein die Kosten für ein großes Mammut (1,95 m) übernimmt, wenn die Stadt einen geeigneten Standort zur Verfügung stellt. „Dann sage ich schon mal zu, dass wir für die Beleuchtung sorgen“, warf Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger in die Runde.

 

Die weitere Abwicklung der Bestellungen für die Mammuts übernimmt übrigens die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), wie deren Geschäftsführer Jörg Stegemann zugesagt hat.

 

 

22.07.2013

 

Mammutschule krönt die 1. Waffelkönigin Deutschlands

 

Knisternde Spannung lag am Freitag bei der Abschlussfeier der 4. Klassen der Mammutschule über dem Schulhof, als Schulleiterin Gabriele Stöver mit einem Trommelwirbel das Ereignis des Jahres für Ahlen ankündigte.
Mit einem gelben Chiffonschleier ging sie durch die Reihen der Eltern, um schließlich vor der verdutzten Anke Riedel stehen zu bleiben. Frau Stöver legte ihr dekorativ den Schleier um und bat sie zur Krönung auf dem Thronsessel Platz zu nehmen.
Die Kinder fragte die Schulleiterin, warum Anke Riedel denn wohl eine Königin werden sollte. Und da schallte es aus allen Ecken übereinstimmend:
„Weil sie uns jede Woche so leckere Waffeln backt!“
Seit vier Jahren organisiert Anke Riedel wöchentlich ein Waffelbacken. Sie bittet die Mütter der Schulkinder um Teigspenden und teilt die Mütter zum Backen ein, wobei sie auch meist selbst mit am Waffeleisen steht.
Die Schulgemeinde war sich einig, dass solch ein großes Engagement die Krönung zur Waffelkönigin Anke I. rechtfertigt.
In ihrer Rede an das Kindervolk bedankte sich Anke I. sehr für diese Ehre und versprach, auch nach den Sommerferien erst einmal das Waffelbacken zu begleiten. Der Jubel ihres Untertanen war riesengroß.

 

 

Ahlen,17.07.13  (Ahlener Zeitung)

 

Mammuts ohne Stoßzähne (von Ulrich Gösmann)

 

Dezent klingen ihre Worte. Doch sie kommen aus tiefstem Herzen und haben schon so manche Träne fließen lassen. Dass Unbekannte den beiden Maskottchen der Mammutschule drei ihrer vier Zähne ausgeschlagen und sie so stark beschädigt haben, dass sie jetzt abgebaut werden müssen, finden die Grundschüler "ganz böse", "unanständig" und "traurig". Für 330 Jungen und Mädchen heißt es jetzt Abschied nehmen von zwei ganz dicken Freunden. Für immer. Und das tut richtig weh.

 

"Sie waren ein Symbol des Zusammenwachsens", sagte Schulleiterin Gabriele Stöver - und findet es unfassbar, was Unbekannte da am Wochenende angerichtet haben. "Ganz nette Leute" hätte wohl ihre ganze Kraft an den Stoßzählen ausgelassen. Schüler sehen die herumliegenden Scherben als Indiz, dass mit Flaschen auf den Tieren wild herumgeschlagen wurde. Aber warum?Sie hätten doch niemandem etwas etan. Weil von den Mammuts jetzt Unfallgefahr ausgeht, werden sie umgehend dem Schulhof verlassen müssen. Eine Reparatur? Nicht möglich.

 

"Wir wollten ein Zeichen setzten", erinnert Gabriele Stöver an den Zusammenschluss der beiden Grundschen im Ahlener Süden zu einer Mammutschule vor einem Jahr. Über das Projekt "Kultur und Schule" wurden die Einzelanfertigungen aus der Skulpturenwerkstatt von Regina Rostalski (Nordkirchen) finanziert. Kosten: 2850 Euro.

 

"Zwei Mammuts, die auf dem Schulhof zusammenfinden", umschreibt Stöver die Intention. "Das eine Mammut guckt herüber auf die ehemalige Freiligrathschule, das andere auf die ehemalige Ludgerischule." Die Kinder hätten sie gleich ganz fest in ihr Herz geschlossen. In den Pausen umkost und mit ihnen in ihrer eigenen Gedankenwelt kommuniziert. Die Mammutschüler kämpfen auch am Dienstag noch mit ihren Gefühlen. In der großen Pause stehen sie ihren beiden Freunden bei, streicheln und drücken sie, um den Schmerz zu verarbeiten. Und nun? Werbemann Knut Schneider, der seit zwei Wochen unermüdlich für mehr Mammuts im Stadtbild wirbt, macht im Gespräch mit der "AZ" Hoffnung: "Ich bin schon am Trommeln." Er wolle versuchen, Sponsoren zu finden, die für ein neues Mammut zusammenwerfen. Vielleicht reicht´s am Ende ja auch für zwei....?

 

 

Ahlen - 09.02.13

 

Einen Vergleich mit dem Rosenmontagszug musste der Kinderkarnevalsumzug am Samstagnachmittag nicht scheuen. Der närrische Lindwurm der jungen Jecken wollte nicht abreißen. In der Fußgängerzone standen die kleinen und großen Narren dicht an dicht. Dabei präsentierten sich die meisten bunt kostümiert. Die Kinderprinzenpaare fuhren in einer Kutsche durch das Narrenspalier.
Von Reinhard Baldauf
Das Foto zeigt Kinder mit den Mottowagen der Mammutschule. Sie wurden mit dem 2. Platz in der Kostumehrung belohnt. Das war eine richtige Überraschung!

 

 

20.12.2012

 

Eis-Klecks auf dem Pullover – und schon verraten! Umsonst angestellt, kleiner Knirps. Aber einen Versuch war es wert, zwei Extrakugeln zu ergattern. In der „Mammutschule“ sind 324 Kinder am Mittwochmorgen hochgradig heiß aufs Gratis-Eis. In Mützen, Handschuhen und dicken Jacken eingepackt, stehen sie bei lausigen sechs Grad geduldig in der Schlange. Der wohl längsten Eisschlange, die Ahlen jemals gesehen hat. Ein Dank an den Spender: die „Kuhbar“ aus Dortmund, die auch noch im „Lunch Club“ und den Freckenhorster Werkstätten das weihnachtliche Warten mit ihrer spontanen Spendenrunde versüßt. Die drei Adressaten hatten auf einen „AZ“-Aufruf reagiert und den Zuschlag erhalten, nachdem eine Adventsfeier mit Eis-Zugabe bei Opel in Bochum gestrichen worden war. Folge der angekündigten Werksschließung.

 

Doch die ist auf dem Pausenhof der Ahlener „Mammutschule“ am Morgen kein Thema. „Cool“ und „Boah, Eis“ schallt es über den Schulhof, als die beiden schwarz-weiß gefleckten „Kuhbar“-Wagen vorfahren und Kinder aus den Klassen stürmen, als gebe es hitzefrei. „Sie hätten mal den Jubel am Vortag hören müssen“, entlockt es auch Schulleiterin Gabi Stöwer kindliche Begeisterung. Mit ihrer Durchsage war sie im Aufschrei lang durch die Klassen regelrecht untergegangen.

 

Dass die „Mammutschule“ den Zuschlag erhielt, ist in erster Linie Eva-Maria Ohmann zu verdanken. Als Vertreterin des Fördervereins hatte sie mit der Fusion zweier Grundschulen zu einer „Mammutschule“ einen gewichtigen Grund in die Waagschale ihrer Bewerbung gelegt. Und siehe da: Am Mittwochmorgen stehen die Eiswagen auf dem Hof, aus großen Boxen schallen Discoklänge über die Schlange andächtig wartender Schüler, deren Schlusspunkt irgendwo am anderen Ende des Platzes auszumachen ist. Die Schulleiterin will es aber ganz genau wissen, schreitet die Reihe im Stechschritt ab, kommt auf über 70 Meter und nimmt sie mal zwei, weil noch nicht alle Klassen draußen sind.

 

„Seit dem Zusammenschluss im September sind wir immer wieder dabei, Aktionen zu starten, die die Identität der Schüler zu dieser einen Mammutschule stärkt. Das gelingt uns ganz gut“, erklärt Gabi Stöwer. Diese Aktion passe nun ganz hervorragend ins Konzept. Die am Vortag generalstabsmäßig vorbereitet wird. Ausgabereihenfolgen der 16 Klassen werden festgelegt, Plakate gemalt – mit Willkommensgruß und einem „eiskalten Dankeschön“.

 

Bernd Ostermann, als Betreiber der „Kuhbar“-Kette eigentlich ein gestandener Eismann, zeigt sich gerührt. Nein, so viele Schleckermäuler hat auch er noch nicht in einer Reihe vor seiner Theke gesehen. Auch nicht am Vortag in ähnlicher Mission daheim in Dortmund. „Ahlen ist sensationell“, kommt‘s ihm über die Lippen, ehe ihn seine Frau Maria anstößt: Sie kann für den Moment nicht mehr. Eine halbe Stunde hat sie sich mit dem Kugelformer durch Himbeere, Haferflocke, Strudel und „Kuhki“ gearbeitet. Jetzt zieht und kribbelt es in den Fingern. Kurzer Personalwechsel, dann geht‘s auch schon weiter. Zu den Freckenhorster Werkstätten. Am Mittag sind alle versorgt, 600 Ahlener glücklich.

 

aus:

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/Fuer-einen-Becher-Eis-Ahlens-laengste-Eisschlange

 

 

5.11.2012

 

Jubel an der Mammutschule

3. Preis beim bundesweiten Wettbewerb

 

Schon seit langer Zeit hat sich die Mammutschule mit ihren „Vorläuferschule“ Ludgeri und Freiligrath der Förderung der Gesundheit von Kindern, Lehrern und Mitarbeitern bewusst gewidmet. Dass dieses Engagement jetzt finanzstarke Früchte trägt, ist eine große Freude und eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit.

 

Die Firma „Johnson&Johnson“ hat zusammen mit andern Partnern einen bundesweiten Wettbewerb ausgeschrieben: „Wie sieht die gesunde Schule der Zukunft aus“.
Klassen oder Schülergruppen konnten verschiedene Projekte wie beispielsweise eine Bastelarbeit, eine Collage oder ähnliches einreichen. Die Klasse 4d der Mammutschule erfand in diesem Zusammenhang den „Mammutschulen-Fitness-Song“. Die Kinder durften in Kleingruppen ihren Ideen freien Lauf lassen. Ausgehend von all den gesundheitsbezogenen Aktivitäten, die in der Mammutschule bereits umgesetzt sind, wünschten sie beispielsweise ein Sofa mit Massagekissen für das Klassenzimmer, Hängematten für den Schulhof, Flüsterecken für den Austausch von Geheimnissen, ein Swimmingpool auf dem Schulhof und eine riesige Mammut-Rüssel-Rutsche, die in diesem Pool enden sollte. Diese Ideen wurden notiert und mit Hilfe der Klassenlehrerin Jutta Nienhaus in Reimform gebracht. Gemeinsam probten die Kinder dann, einzelne Verse auf einen Schlagzeugrhythmus zu rappen und erfanden einen schwungvollen Refrain. Schlussendlich wurde alles auf CD aufgenommen und eingereicht.
Das lange Warten auf eine Antwort wurde endlich reichlich belohnt: Die Klasse 4d hat den 3. Platz erreicht, der mit 1000 € dotiert ist. Außerdem erhält die Klasse eine Xbox und einen Workshop bei der Firma Microsoft.
Am Montag war nun in der großen Pause fröhliches Feiern und Präsentieren des Songs angesagt. Alle Kinder rappten mit der Klasse 4d gemeinsam auf dem Schulhof. So musikalisch und stolz gestärkt waren die restlichen Schulstunden dann eine Leichtigkeit.

 

 

Ahlen - Von Sabine Tegeler  20.08.2012  Westfälische Nachrichten

 

Es sind noch viele Kleinigkeiten zu erledigen – hier muss noch eine Gardine aufgehangen, dort ein Regal eingeräumt werden. Aber ansonsten ist die neue Mammutschule Am Röteringshof startklar.

 

Es ist ein ziemliches Gewusel überall. Im Flur stehen Leitern, in den Räumen gepackte Kisten, hier wird noch was abgehangen, an anderer Stelle was aufgebaut. „Aber die Hauptarbeit haben wir hinter uns“, sagt Gabriele Stöver, Leiterin der „Mammutschule“, die am Mittwoch an den Start geht. Es ist ein ziemliches Gewusel überall. Im Flur stehen Leitern, in den Räumen gepackte Kisten, hier wird noch was abgehangen, an anderer Stelle was aufgebaut. „Aber die Hauptarbeit haben wir hinter uns“, sagt Gabriele Stöver, Leiterin der „Mammutschule“, die am Mittwoch an den Start geht. Im Ahlener Süden wird aus zwei Grundschulen gerade eine. Und der Zeitplan steht.
Heute am Vormittag trifft sich das Lehrerkollegium, das ab sofort aus 26 Lehrern besteht. Hinzu kommen die Kräfte aus dem Offenen Ganztag, der Übermittagsbetreuung und Schulsozialarbeiter.
Am Nachmittag bekommen die beiden von Kindern gestalteten neuen Wahrzeichen – zwei kleine Betonmammuts – ihren endgültigen Platz auf dem Schulhof. Und
am Mittwoch, wenn die Schule für die Zweit- bis Viertklässler wieder beginnt, werden die Jungen und Mädchen die bunten Mammuts offiziell in die Schulgemeinde aufnehmen.
Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der I-Männchen, der ersten „Mammutschul-Generation“. Um 9 Uhr werden sie mit einer christlich-muslimischen Feier in der Mammutschule begrüßt. Mit von der Partie ist dann auch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller.
Erste und zweite Klassen finden ihr Schul-Zuhause in der ehemaligen Freiligrathschule, die dritten und vierten Klassen beziehen die Räume der ehemaligen Ludgerischule. „Wir wollen ein bisschen diese Tradition der Namen wahren“, erklärt Gabriele Stöver, „wir sprechen von Ludgeri-Haus und Freiligrath-Haus.“ So wisse man auch immer Bescheid, wo etwas stattfinde: „Haus eins oder Haus zwei – das hört sich doch nicht so schön an.“
Dann muss die Schulleiterin wieder zurück an die Arbeit. Es sind noch so viele Kleinigkeiten, die getan sein wollen.
Für das auch emotionale Zusammenwachsen der beiden Schulen zu einer Mammutschule sorgen dann die Kinder, Lehrer und Eltern im Laufe des Schuljahres.

Mammutschule Ahlen

Städtische Gemeinschaftsgrundschule
Am Röteringshof 83
59229 Ahlen

+49 2382 65036 +49 2382 65036

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Mammutschule Ahlen