Die Mammutschule in der Presse

 

 

Westfälische Nachrichten (Sa., 21.10.2017) Thema Schulsozialarbeit

Langfristige Perspektive

 

Mit der Schulleiterin Elke Walter (M.) tauschten sich die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und der SPD-Politiker Serhat Ulusoy aus.

Mit der Schulleiterin Elke Walter (M.) tauschten sich die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und der SPD-Politiker Serhat Ulusoy aus. Foto: -rpd-

 

Ahlen - MdL Annette Watermann-Krass und Lokalpolitiker Serhat Ulusoy tauschten sich mit Elke Walter, Schulleiterin der Mammutschule, über das drängende Thema Schulsozialarbeit aus.

 

„Schulsozialarbeit ist unabdingbar“, verdeutlichte die Leiterin der Mammutschule, Elke Walter, am Freitag ge­genüber der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Watermann Krass und Serhat Ulusoy, Mitglied der Elternschaft sowie des Schul- uns Kulturausschusses. Die Pädagogin rannte damit bei den beiden SPD-Politikern offene Türen ein. Sie waren sich einig: „Die Schulsozialarbeit soll auf dem jetzigen Niveau erhalten bleiben.“

Da die Verträge der Stadt mit den Fachkräften zum Ende des Jahres auslaufen, befürchten die Schulen, dass es nicht weitergeht. „Kinder, Eltern und Lehrer brauchen Kontinuität“, so die Schulleiterin. „Es kann nicht immer wieder neues Vertrauen aufgebaut werden.“ Auch Annette Watermann-Krass sieht die Notwendigkeit einer langfristigen Perspektive für alle Seiten. Anschaulich schilderte Elke Walter die Situation an ihrer Grundschule. Fazit: „Es ist zwingend notwendig, dass es bei der Schulsozialarbeit bleibt.“ Die gegenwärtige politische Lage zeigte Annette Watermann-Krass auf. Sie sieht die Schulsozialarbeit als Bundesaufgabe. Das Land NRW mit seiner damaligen rot-grünen Mehrheit sei hier eingesprungen. „Ich bin gespannt, wie sich Armin Laschet bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin durchsetzt“, meinte sie angesichts der Summe von 48 Millionen Euro, die bisher das Land gegeben hat. Im Landtag gebe es einen Antrag der SPD-Fraktion zur langfristigen Finanzierung. Die Abgeordnete: „Neben den Lehrern brauchen wir ein Team an den Schulen. Es muss professionelle Strukturen aus einer Hand geben.“ Mit den Antworten von Sozialminister Laumann zeigte sie sich nicht zufrieden. Es sei nicht klar, ob das Land entsprechende Gelder in den neuen Haushalt einstelle. „Wir werden schauen, was wirklich drinsteht“, so Watermann-Krass.

Elke Walter schilderte, dass heute Eltern oft überfordert seien, zum Beispiel durch mehrere Jobs. Nach den Worten der Landtagsabgeordneten müsse der Druck weiter erhöht werden. Serhat Ulusoy meinte zur Lage: „Man spart im Augenblick am falschen Ende.“ Er freute sich, dass die zuständige Abteilungsleiterin im Rathaus, Ursula Woltering, und Bürgermeister Dr. Alexander Berger hinter der Schulsozialarbeit stehen.

Westfälische Nachrichten (Fr., 20.10.2017) Kinderkarnevalsumzug

Schon drei Gruppen mehr

 

Freuen sich schon auf den Kinderkarnevalsumzug: Organisator Ralf Mersch, Emilia Serfin von der Kita Milchzahn, Christina Fischer und Henrike Grundmann von der Mammutschule sowie Organisatorin Andrea Sudholt.

Freuen sich schon auf den Kinderkarnevalsumzug: Organisator Ralf Mersch, Emilia Serfin von der Kita Milchzahn, Christina Fischer und Henrike Grundmann von der Mammutschule sowie Organisatorin Andrea Sudholt. Foto: Ralf Steinhorst

 

Ahlen - Es zeichnet sich schon jetzt ab: Der Kinderkarnevalsumzug dieser Session wird noch einmal stärker. Es haben sich bereits drei Gruppen mehr angemeldet. Weitere können hinzukommen.

 

Von Ralf Steinhorst
 

Noch hat die Karnevalssession nicht begonnen, aber die Vorbereitungen sind im vollem Gange. Wie beim inzwischen zwölften Kinderkarnevalsumzug, für den sich schon jetzt eine sehr gute Beteiligung abzeichnet. Erste organisatorische Details wurden am Donnerstagabend bei einem Vorbereitungstreffen im Bürgerzentrum Schuhfabrik besprochen.

„Es haben sich schon drei Gruppen mehr angemeldet als zum letzten Umzug“, erwartet Organisator Ralf Mersch wieder um die 1000 Nachwuchskarnevalisten aus Kindergärten, Grundschulen und Karnevalsgesellschaften. Mit dabei sind natürlich wieder der kommende Stadtprinz und das zukünftige Kinderprinzenpaar, die am 11. November beziehungsweise 14. Januar proklamiert werden.

Mit der Kapelle von Nord-West-Humor, den Happy Trumpets und dem Fanfarenzug Neustrelitz wurden schon drei Musikgruppen verpflichtet. Die Organisatoren Ralf Mersch und Andrea Sudholt versuchen aber noch, eine vierte dazuzugewinnen.

Zu einem relativ frühen Zeitpunkt, nämlich am 10. Februar, findet der Kinderkarnevalsumzug in einer sehr kurzen Karnevalssession statt. Ab 13 Uhr sammeln sich alle Gruppen mit Bollerwagen auf dem Büz-Parkplatz, ab 13.30 Uhr die reinen Fußgruppen. In der Zeit des Sammelns werden wieder Getränke und Waffeln angeboten. Nach Rückkehr am Büz werden wie gewohnt die drei Gruppen mit den schönsten Kostümierungen aus Kindergärten und Grundschulen prämiert.

Zur traditionellen Zeit um 14.11 Uhr setzt sich der Lindwurm in Bewegung. Der Zugweg wird sich gegenüber den drei Vorjahren voraussichtlich nicht ändern. „Wir werden auch bei den Kindern das Sessionsmotto ausleben“, bekräftigt Ralf Mersch. Das lautet „Flower Power total bei uns im Ahlener Karneval“. Die Gruppen bereiten sich teilweise schon jetzt darauf vor. „Das Kostüm ist geplant, jetzt geht es in die Elternarbeit“, verrät Lehrerin Christina Fischer für die Mammutschule.

Gruppen, die sich noch anmelden möchten, können sich bei Ralf Mersch unter Telefon 01 71 / 4 11 23 82 oder bei Andrea Sudholt unter 01 70 / 1 63 52 10 melden. Eine Anmeldung ist auch unter der E-Mail Adresse andrea.sud@web.de möglich.

Westfälische Nachrichten (Fr., 22.09.2017) Offizielle Ernennung

Kompetent und beliebt – zwei neue Rektorinnen

 

 

Ihre Ernennungsurkunden erhielten Stephanie Hallermann (2.v.l.) und Elke Walter (3.v.l.). Es gratulierten Dirk Haupt, Brigga Kazmierczak und Dr. Alexander Berger.

hre Ernennungsurkunden erhielten Stephanie Hallermann (2.v.l.) und Elke Walter (3.v.l.). Es gratulierten Dirk Haupt, Brigga Kazmierczak und Dr. Alexander Berger. Foto: Stadt Ahlen

 

Ahlen - Stephanie Hallermann und Elke Walter erhielten jetzt ihre Ernennungsurkunden als Rektorinnen von Marien- und Mammutschule.

 

Die Verantwortung an Marienschule und Mammutschule tragen Stephanie Hallermann und Elke Walter schon seit geraumer Zeit. Die Weihen als „Rektorinnen“ haben sie jedoch erst jetzt aus den Händen von Schulrat Dirk Haupt erhalten. Im Rathaus überreichte der oberste Schulbeamte im Kreis Warendorf den Schulleiterinnen ihre Ernennungsurkunden.

Für den Schulträger gratulierten Bürgermeister Dr. Alexander Berger und die Gruppenleiterin im Schulverwaltungsamt, Brigga Kazmierczak, den Rektorinnen. Grundschulen bildeten das Fundament der Schullandschaft, betonte der Verwaltungschef in einer kleinen Feierstunde. „Da ist es umso beruhigender zu wissen, das zwei ausgewiesen kompetente und beliebte Lehrerinnen die Ruder an ihren Schulen fest in Händen halten“, so Berger. Beide seien Ahlenerinnen von Geburt an, was von großem Vorteil sei, trage es doch „erheblich zur Identifikation mit Schule und Schülerschaft bei“.

Für Elke Walter ist die Amtsbezeichnung nichts Neues. Sechs Jahre hatte sie schon die Leitung der Augustin-Wibbelt-Schule inne. Vor zwei Jahren wechselte sie auf eigenen Wunsch an die Mammutschule, um sich in einem anderen Umfeld neuen Aufgaben zu stellen. Und die sind nicht von Pappe: Mit dem Umzug in das Gebäude der früheren Geschwister-Scholl-Schule stehen Elke Walter und ihrem Kollegium große Aufgaben ins Haus. Froh ist Elke Walter, dass auch ihre freigewordene Stelle an der Vorhelmer Grundschule besetzt worden ist. „Das erlaubt mir, mich jetzt mit freiem Kopf ganz der Mammutschule zu widmen.“

Qualitäten als Umzugsmanagerin sind von Stephanie Hallermann nicht gefordert. An ihrem angestammten Standort bleiben wird die Marienschule, die in einem der ältesten Schulgebäude Ahlens beheimatet ist. Das Gebäude verlangt dennoch ständig Aufmerksamkeit. Zug um Zug saniert die Stadt das Backsteingebäude an der Sedanstraße. So erhielt es einen kompletten Innenanstrich. Nächste Baustellen lassen nicht lange auf sich warten: Die Toiletten brauchen eine Rundumerneuerung und auch die Fenster an der Ostseite entsprechen nicht mehr dem Standard. Für Rektorin Hallermann steht aber fest: „Hier will ich nicht mehr weg.“ Keine andere Schule sei gemütlicher, kaum sonst wo fühlten sich Lehrer und Schüler so wohl.

Westfälische Nachrichten (Di., 13.06.2017)

Mammutschule

Ein Spielparadies für den Süden

 

Der Schülerrat  der Mammutschule findet die Planungen für den neuen Spielplatz gut, was Anna Baumeister und Markus Beckmann (hinten links) aus dem Jugendamt sowie Schulleiterin Elke Walter (hinten rechts) freut.

Der Schülerrat  der Mammutschule findet die Planungen für den neuen Spielplatz gut, was Anna Baumeister und Markus Beckmann (hinten links) aus dem Jugendamt sowie Schulleiterin Elke Walter (hinten rechts) freut. Foto: Stadt Ahlen

 

Ahlen - Der Schülerrat der Mammutschule hat sein Ok gegeben: Der zwischen dem heutigen Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule und dem Juk-Haus geplante Spielplatz findet Zustimmung bei den Kindern.

 

Eine neue Spiel- und Erlebniswelt bereichert schon bald den Ahlener Süden. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollen ihre Freude haben an dem barrierefreien Spielplatz, der im Bereich zwischen dem heutigen Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule und dem Juk-Haus entsteht. Der Schülerrat der Mammutschule hob jetzt seinen Daumen für das 105 000 Euro teure Projekt. Erst kürzlich teilte das Land mit, den Bau des Spielplatzes aus Mitteln des Programms „Quartierförderung NRW“ zu unterstützen.

Nach Auslaufen der Geschwister-Scholl-Schule zum Sommer wird als neuer Bewohner die Mammutschule Anfang 2018 in das Schulgebäude am Bur­becksort einziehen. Von dem neuen Spielplatz in unmittelbarer Nachbarschaft werden aber nicht nur die Grundschüler in ihren Pausen etwas haben, auch die Offene Ganztagsschule kann sich nach Lust und Laune auf ihm austoben. „Außerhalb der Schulzeiten wird der Spielplatz dann für alle Kinder und Anwohner offenstehen“, freut sich Schulleiterin Elke Walter über das attraktive Freizeitangebot im Südenstadtteil. Premiere auf einem Ahlener Spielplatz wird das Rollstuhlkarussel feiern. Für den städtischen Jugendhilfeplaner Markus Beckmann ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Stadtgesellschaft, in der Inklusion als etwas Selbstverständliches wahrgenommen wird: „Das gab es bislang nämlich noch nicht, dass gleichzeitig nicht gehandicapte Menschen und gehandicapte Rollstuhlfahrer ein Spielgerät gemeinsam nutzen können.“ Auch der Schülerrat, der sich aus den Klassensprechern der Mammutschule zusammensetzt, erteilte nur Bestnoten für das künftige Karussell.

Der barrierefreie Teil der Spielanlage, der komplett von Rollstuhlfahrern bespielt werden kann, besteht aus mehreren Rampen, einer barrierefreien Rutsche und – für ganz mutige Nutzer – einem ergänzenden Weg mit Hängebrücke. „Zusätzliche Balancier- und Aufstiegsmöglichkeiten machen die Spielanlage auch für nicht behinderte Nutzer interessant“, sieht Jugendförderin Anna Baumeister in dem Spielplatz eine ideale Ergänzung zum benachbarten Juk-Haus, das gegenwärtig zu einem barrierefreien Quartierszentrum für alle Generationen im Ahlener Süden umgebaut wird. Nachdem die Schüler bereits ihr „Okay“ zu den Planungen gegeben haben, stehen weitere Schritte an, die Menschen im Quartier zu beteiligen. Als nächstes nehmen Beckmann und das Team der städtischen Jugendförderung den Kontakt auf zu einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf, die sich regelmäßig im städtischen Jugendzentrum Ost trifft.

Aber auch Senioren, die sich in Projekten der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ engagieren, werden noch gehört. Gleiches gilt für den Beirat für behinderte Menschen, dessen Votum ebenfalls in die Planungen einfließen soll. Für Markus Beckmann sind die drei Gruppen „Experten für die Aspekte der Barrierefreiheit.“ Junge wie alte, behinderte wie nicht behinderte Menschen, sollen sich später auf der neuen Spielfläche wohl fühlen.

Einen abschließenden Wunsch gaben die Mädchen und Jungen des Schülerrates den Jugendförderern und Planern mit auf den Weg. „Aus ihrer Sicht fehlt nämlich noch ein wichtiges Spielelement, ohne das kein Spielplatz komplett ist“, dankte Beckmann für die Anregung, in den weiteren Planungen unbedingt eine Schaukel vorzusehen.

Westfälische Nachrichten (Mo., 10.10.2016)
Neues Logo anziehend schön
Mammutschüler tragen „Bommel“

Henrike Grundmann, Schulleiterin Elke Walter sowie Christina Fischer (von links). Entworfen wurde der Dress außerdem vom Ahlener Handballspieler und Sportartikelverkäufer Niko Wunderlich. Foto: Leon Walter

Ahlen - Wer „in“ sein will, trägt „Bommel“. Das neue Logo bringt Farbe in die Mammutschule – und auf die Schulkleidung.

 

Von Leon Walter

 

„Bommel“ – so heißt das neue offizielle Wappentier der Mammutschule. Nachdem in der vergangenen Woche der Name von der Schulgemeinde demokratisch gewählt wurde, fand nun die Vorstellung des einheitlichen Logos statt. Auftauchen soll es unter anderem auf Briefköpfen und Schulkleidung, wie beispielsweise auf den gemeinsamen Shirts und Pullovern der Schule.

Florian Pawlik, Lehrkraft an der Mammutschule, stellte den Kontakt zum Berliner Illustrator Timo Becker her, der von der Idee begeistert war und das Mammut designte. Dabei dauerte der Entstehungsprozess, in dem einige Entwürfe mit Ideen aus dem Lehrerkollegium gezeichnet wurden, ein Jahr. Im Fokus, so erklärt Florian Pawlik, stand dabei die Bedeutung des Mammuts für die Schüler: „Es sollte einerseits Stärke symbolisieren, auf der anderen Seite aber auch sanft sein – eine Sympathiefigur für die Kinder eben.“

 

„Es sollte einerseits Stärke symbolisieren, auf der anderen Seite aber auch sanft sein – eine Sympathiefigur für die Kinder eben.“
Florian Pawlik


Die Umsetzung auf den neuen Kleidungsstücken erfolgte durch den Lokalmatador Niko Wunderlich, Ahlener Handballspieler und Inhaber des Sportartikelgeschäfts „sportklamotte 26“ im Südenstadtteil. Als Vermittler fungierten die Lehrerinnen Henrike Grundmann und Christina Fischer, die die Kleidungsstücke mit Wunderlich entwarfen.

Elke Walter und Florian Pawlik. Foto: Leon Walter

Die Kleidungsstücke gibt es nun in den unterschiedlichsten Ausführungen: Neben grauen und blauen Grundstoffen ist das neue Mammut in allen möglichen Farben und auch in Glitzerausführung erhältlich. Die Idee für einheitliche Outfits, die auch dem Zweck diente, das neue Wappen zu promoten, kam Grundmann und Fischer im vergangenen Winter. Die farbenfrohe Umsetzung mit Niko Wunderlich entsprach dann folglich dem Motto einer „bunten Schule“. Bei den Schülern, wie Henrike Grundmann feststellt, kämen die Sachen unterdessen gut an: Über 100 Teile seien bisher bestellt worden, wodurch schon jetzt fast die Hälfte der Schülerschaft einen eigenen Bommel habe.

Das freut auch Florian Pawlik, der hervorhebt, dass die Schule mit „Bommel“ nun endlich ein eigenes Markensymbol habe: „Das Mammut soll in ganz Ahlen Wiedererkennungswert finden.“

 

 

Westfälische Nachrichten (Sa., 08.10.2016)
Eule Rosi an der Mammutschule
Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Rosi sorgte an der Mammutschule für Spaß: Die Eule brachte den Erstklässlern nämlich „Blinkis“ mit.

 

Von Peter Schniederjürgen

 

Nicht nur, dass die Schule für zahlreiche I-Männchen begonnen hat, auch die Jahreszeit wird dunkler. Um für die Schulanfänger den Weg sicherer zu machen, hat sich das Brillen-Fachgeschäft Fielmann die „Blinki-Aktion“ ausgedacht. „Wir verteilen seit vielen Jahren an Schulanfänger die Reflektoren in Form einer Eule“, erklärt Fielmann-Mitarbeiterin Christina Hilgenstroh. Sie kam am Freitag nicht alleine zur Mammutschule. Mit dabei war das Maskottchen der Aktion, die Eule Rosi. Sie erklärt den Kindern, warum sie helle und auffällige Kleidung tragen und die „Blinkis“ an der Schultasche nicht vergessen sollen. Für die 67 Erstklässler der Mammutschule ein tolles Erlebnis. Und jedes Kind bekam einen „Blinki“ mit nach Hause.

 

 

Westfälische Nachrichten (Fr., 24.06.2016)
Umzug Mammutschule beschlossene Sache
Mammutschule soll umziehen

Die alten Gebäude der früheren Ludgeri- und Freiligrathschule haben bald ausgedient, wenn die Geschwister-Scholl-Schule freigezogen sein wird. Foto: Jörg Pastoor

Ahlen - Es scheint mehrheitsfähig: Die Geschwister-Scholl-Schule soll der neue Standort für die Mammutschule werden. Diese Empfehlung hat der Schul- und Kulturausschuss am Donnerstag in seiner Sitzung ausgesprochen.

 

Von Dierk Hartleb

 

Die Geschwister-Scholl-Schule soll der neue Standort für die Mammutschule werden. Die Empfehlung hat der Schul- und Kulturausschuss am Donnerstag in seiner Sitzung ausgesprochen. Zugleich beauftragten die Schulpolitiker die Verwaltung, die baulichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für den Umzug der Mammutschule in das Gebäude der bisherigen Hauptschule zu schaffen, die im nächsten Schuljahr ausläuft.

In seinen Ausführungen machte Fachbereichsleiter Christoph Wessels deutlich, dass es in der Vergangenheit verschiedene Anregungen zur Optimierung der Raumsituation in den ehemaligen Räumlichkeiten der Ludgeri- und Freiligrathschule gegeben habe. Mit der im Schuljahr 2016/17 auslaufenden Geschwister-Scholl-Schule stehe ein 1966 errichtetes und damit deutlich jüngeres Gebäude als Ausweichstandort zur Verfügung. Allerdings müssten die vorhandenen Klassenräume für die neue Nutzung durch eine Grundschule umgestaltet werden.

Ob die Scholl-Schule als mögliche Dependance der Fritz-Winter-Gesamtschule völlig vom Tisch sei, wollte Werner Klawonn als Vertreter des Städtischen Gymnasiums von der Verwaltung wissen. Das sei einmal andiskutiert worden, bestätigte Wessels, aber die Dependance-Lösung sei rasch wieder verworfen worden. BMA-Vertreter Alfred Thiemann regte an, dass sich die Mammutschule Gedanken machen sollte, ob sie nicht den Namen der Geschwister-Scholl-Schule übernehmen wolle. „Ohne die Vergangenheit dieser Schule würde ich Ihren Vorschlag sofort begrüßen“, meinte Wessels. In diesem Fall sei er jedoch anderer Meinung, erklärte der zuständige Fachbereichsleiter, weil sich alle Beteiligten in einem längeren Fusionsprozess auf den Namen Mammutschule unter Verzicht der bisherigen Namen geeinigt hätten. Er gebe Thiemann aber insofern Recht, dass der Name Geschwister-Scholl nicht ganz verloren gehen dürfte, an den man sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder erinnern sollte.

Für den 30. August kündigte Wessels eine gemeinsame Sondersitzung von Jugendhilfe und Schul- und Kulturausschuss zum Thema Beschulung von Flüchtlingskindern an.

 

 

Westfälische Nachrichten (Mi., 22.06.2016)
Spende an die Mammutschule
Mammutzahn zum Anschauen

Zur Begrüßung des Mammutzahns         Foto: Peter Schniederjürgen

Ahlen - Wo passt ein echter Mammutzahn besser hin als in die Mammutgrundschule? Das dachte sich auch Dr. Martin Börnchen und spendete der Grundschule ein über

15 000 Jahre altes Exemplar.

 

Von Peter Schniederjürgen

 

Fast 30 Zentimeter lang, einige Kilo schwer und sicher mehr als 15 000 Jahre alt ist das neue Prunkstück der Mammutschule: „Ganz unglaublich – ein echter Mammutzahn“, strahlte Schulleiterin Elke Walter. Am Dienstag fand das seltene Stück in der Grundschule Am Röteringshof eine dauerhafte neue Heimat.

„Zunächst konnte ich es kaum glauben“, erinnerte sich die Schulleiterin an den vergangenen Dezember, als sie einen ersten Hinweis auf den Mammutzahn für die Mammutschule per E-Mail erhalten hatte. Als sich dann um Silvester diese unglaubliche Geschichte präzisierte, erkannte Elke Walter aber, dass es sich bei dem Angebot nicht um einen Scherz handelte (die „AZ“ berichtete).

„Die Mammutschule kenne ich vom Vorbeifahren und dachte mir, sie wäre ein guter Platz für den Zahn“, schmunzelte Dr. Martin Börnchen am Dienstag. Er ist der Spender und nun vormaliger Eigentümer des großen Beißwerkzeugs. Als pensionierter Gymnasiallehrer hatte er den Zahn in den frühen 1970er Jahren vom Vater eines Schülers geschenkt bekommen. Der hatte das fossile Stück bei Arbeiten am Hamm-Datteln-Kanal gefunden. Für den in Walstedde lebenden Lehrer Börnchen diente es viele Jahre als Anschauungsstück im Biologieunterricht an verschiedenen Hammer Gymnasien.

Natürlich hat sich der pensionierte Pädagoge vor dieser Spende an die Mammutschule beim Landschaftsverband erkundigt, ob er das Fundstück so einfach weitergeben darf. „Es musste erst gemessen, gewogen und fotografiert werden. Dann konnte ich den Backenzahn der Mammutschule überlassen“, berichtete Dr. Börnchen, der einiges über die Geschichte des schweren Stücks weiß. „Das Wollmammut hat wie der Elefant nur vier Backenzähne, die sich nach vorne hin abnutzen“, erklärte der Ex-Biolehrer beispielsweise die merkwürdige Struktur des Zahns.

Ab kommende Woche kann das alte Stück in einer Vitrine in der Schule bewundert werden. Elke Walter erklärte, warum erst dann: „Wir wollen unsere Kinder erst darauf vorbereiten.“

 

 

Westfälische Nachrichten (Mi., 20.01.2016)
Staatssekretär zu Gast an Mammutschule
Blick in herkunftssprachlichen Unterricht

Sprachlich auf Augenhöhe ist Staatssekretär Thorsten Klute (sitzend) mit den Polnischschülern des herkunftsprachlichen Unterrichts in der Mammutschule.

Foto: Peter Schniederjürgen

Ahlen - An der Mammutschule lernen Kinder zugewanderter Eltern zusätzlich zum Deutschunterricht auch die Sprache ihre Herkunftslandes. Staatssekretär Thorsten Klute schaute sich den Polnischunterricht an. Und redete mit.

 

Von Peter Schniederjürgen

 

Für Thorsten Klute steht eins ganz sicher fest: „Zweisprachlichkeit ist kein Klotz am Bein, sondern ein Schatz, den man heben muss“, sagte der Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes am Mittwoch in der Mammutschule. Er besuchte die Grundschule, um sich den herkunftssprachlichen Un­terricht anzusehen. Der wird von Grazyna Siwy einmal wöchentlich für polnisch-stämmige Kinder zusätzlich zum Deutschunterricht am Nachmittag gehalten.

„Das ist keine Arbeitsgemeinschaft, das ist regulärer Unterricht“, erklärte die Lehrerin. Dabei seien die Unterschiede im Wissensstand der Schüler teilweise erheblich. „Einige Kinder sprechen sehr gut, andere überhaupt nichts.“ In dem Unterricht erfahren die Schüler auch vieles über ihr Herkunftsland, dessen Geschichte und Literatur.

Für Schulleiterin Elke Walter ist das Angebot ein Fortschritt in vielfacher Hinsicht. So gewinnen die Kinder Sicherheit in ihrer Muttersprache, die Eltern an Vertrauen in die Schule und: „Wir müssen uns die Leistung vorstellen, die die Kinder beim Umdenken zwischen den Sprachen vollbringen.“ Denn so würden Unterschiede zwischen den verschiedenen Sprachen deutlich. „Darüber sprechen die Kinder untereinander und sensibilisieren sich damit gegenseitig auch für die eigene Muttersprache“, hat Elke Walter beobachtet.

Thorsten Klute betonte, dass es sich hierbei um ein zusätzliches Angebot zum Deutschunterricht handelt. „Mir wird von berufener Seite immer wieder versichert: Wer mit zwei Sprachen aufwächst, dem fällt das Sprachenlernen insgesamt leichter.“ Der Staatssekretär besucht verschiedene Schulen im Land, um sich diese zusätzliche Unterrichtsform anzusehen.

An der Mammutschule gibt es noch weitere Muttersprachen im speziellen Unterricht. „Denn schließlich ist eine möglichst durchgehende Sprachkette ab der Kita wichtig“, sagte Christoph Wessels, Leiter des Fachbereichs Schule und Kultur bei der Stadt Ahlen.

Aufgeregt erwarteten die Kinder den Besuch aus Düsseldorf. Und erstaunt waren die Blicke der Grundschüler, als der Staatssekretär sie auf Polnisch ansprach. „Meine Kinder wachsen ebenfalls zweisprachig auf – deutsch und polnisch“, schmunzelte Klute. Seine Ehefrau stamme aus Polen.

 

 

Westfälische Nachrichten (Mi., 13.01.2016)
Ein Mammut-Backenzahn für die Mammutschule
Ein echtes Stück Urzeit

Der Backenzahn  eines Mammuts. Das aus Hamm stammende Fundstück ist 27 Zentimeter lang und befand sich im linken Unterkiefer eines erwachsenen Tieres. Foto: Christian Wolff

Ahlen - Dr. Martin Börnchen, pensionierter Lehrer aus Drensteinfurt, hat der Ahlener Mammutschule eine Riesenfreude bereitet. Er übergab Rektorin Elke Walter einen original Backenzahn eines Wollhaarmammuts. Somit macht die Schule ihrem Namen nun alle Ehre . . .

 

Von Christian Wolff

 

Genauso unvermittelt, wie er vor 45 Jahren in seinen Besitz kam, wurde Dr. Martin Börnchen den original Mammut-Backenzahn jetzt wieder los. Bei einer Fahrt mit einem DRK-Bulli zur Reha nach Hamm, die ihn jüngst durch Ahlen führte, las der Drensteinfurter zufällig den Schriftzug „Mammutschule“. Ahlen ist doch die Stadt, in der im Jahr 1910 ein vollständiges Mammut-Skelett gefunden wurde, erinnerte er sich prompt. Die Schule sollte der passende Ort sein, an dem das urzeitliche Knochenrelikt dauerhaft bleiben kann. Gedacht, getan: Am Dienstagmorgen übergab er den Zahn an die Schulleiterin.

„Als ich davon erfuhr, habe ich es fast nicht für möglich gehalten“, sagt Elke Walter. Für sie habe das ungewöhnliche Geschenk nicht nur geschichtlichen Wert, sondern auch Symbolcharakter. „Es steht für Stärke und damit auch ein stückweit für unser Schulprofil, nicht aufzugeben und immer wieder etwas auf die Beine zu stellen.“ Dieser Zahn habe viele Tausend Jahre überdauert, was der ganzen Schulgemeinde Kraft geben soll. Elke Walter will ihn nicht nur in gesicherter Form ausstellen, sondern aktiv in den Unterricht einbauen, wo das Thema „Ahlener Mammut“ bislang nur von Büchern und Bildern begleitet auf dem Stundenplan stand. „Jetzt wird das Mammut greifbar, und damit begreifbar“, freut sich die Pädagogin.

Schulleiterin Elke Walter (l.) bei der Entgegennahme des Mammut-Backenzahns, den Dr. Martin Börnchen der Mammutschule stiftete. Foto: Christian Wolff

Bei Grabungsarbeiten am Kanal in Hamm ist jener Mammut-Zahn einst gefunden worden. Dr. Martin Börnchen, damals Lehrer in der Nachbarstadt, bekam ihn geschenkt, nutzte ihn jahrzehntelang im eigenen Unterricht. „Als ich nun auf die Idee kam, ihn der Mammutschule zu schenken, erfuhr ich, dass archäologische Funde gar nicht so leicht weiterverschenkt werden können“, erzählt er. Tatsächlich: Laut Paragraf 17 des Landesdenkmalschutzgesetzes stehen diese dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu. „Zur Sicherheit rief ich in Münster an“, so Börnchen. „Ich sandte Fotos zum LWL, um den Zahn begutachten und inventarisieren zu lassen. Daraufhin erhielt ich grünes Licht, den Mammut-Zahn an die Mammutschule zu übergeben.“

 

„Es steht für Stärke und damit auch ein stückweit für unser Schulprofil.“
Schulleiterin Elke Walter


Das Exponat, das Elke Walter künftig mit aller Vorsicht in die Hände nimmt, ist 27 Zentimeter lang. Es handelt sich um einen Backenzahn aus dem linken Unterkiefer eines erwachsenen Mammuts, wie Börnchen bereits früh über einen Fossilienspezialisten herausfinden ließ. Im rechten vorderen Bereich befindet sich die Kaufläche mit sogenannten Lamellen, die rechts vorn abbrechen. „Hätte das Tier länger gelebt, hätte sich das Zahnmaterial von links hinten nach vorn geschoben“, weiß der Drensteinfurter. „Es erfolgte ein horizontaler Zahnwechsel, mehrfach pro Kieferhälfte. Das war beim Mammut nötig, weil es laufend das Gras der damaligen Steppe mit den Lamellen der Zahn-Kaufläche zerreiben musste, die sich dadurch stark abnutzten.“

 

 

Die Glocke (13.12.2015)

Meisterleistung der Mammutschüler

Rund um das Lagerfeuer auf dem Ahlener Marktplatz haben sich die Hirten versammelt, denen ein Engel die frohe Botschaft von der Geburt Jesu verkündet. Bild: Lohmann

Ahlen (yalo) - Schon das Bühnenbild lässt erahnen, dass das Krippenspiel hält, was die Veranstalter versprochen haben. Am Samstagnachmittag gingen 15 Kinder der Mammutschule auf dem Marktplatz mit ihrem Publikum auf eine Zeitreise in das Geburtsjahr von Jesus.


Dank finanzieller Unterstützung  der Volksbank Ahlen konnten die Macher in diesem Jahr noch eins drauf setzen. Origineller hätte es kaum sein können. Schließlich waren mit Schafen und Eseln lebendige Tiere Teil der Aufführung. Den Zuschauern bot sich eine stilechte Kulisse mit Holzhütte, Stroh, Lagerfeuer und Krippe. Lehrerin Frauke Steinmann verlas die Weihnachtserzählung.

Die Geburtsgeschichte Jesu beginnt damit, dass Kaiser Augustus eine Volkszählung durchführen lässt und sich deswegen jede Familie in den Heimatort des Familienvaters begeben soll. Aus diesem Grund reist Josef (gespielt von Georg Wollmann) mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria (Ladina Sanchez Roman) nach Bethlehem. Als sie dort ankommen, bringt Maria ihren Sohn zur Welt. Das Neugeborene wird gewickelt und in eine Krippe gelegt. Engel verkünden den Hirten die frohe Botschaft.

In detailgetreuen Kostümen setzen die Viertklässler die Geschichte aus dem Stall in Bethlehem in Szene. Dicht an dicht verfolgen viele Zuschauer hinter einem dicken Holzbalken das Treiben. Viele Angehörige filmen die Aufführung. Seit Ende Oktober hatten die Schüler wöchentlich für den großen Auftritt geübt. Bei der Generalprobe, erzählte Ralf Mersch, seien sogar Tränen geflossen, weil das Projekt endet.
„Das war für mich wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, schwärmte Mersch noch eine halbe Stunde später von der Vorstellung. Auf der Bühne dankte er zahlreichen Helfern, darunter der Volksbank, die mit Bankdirektor Michael Vorderbrüggen vertreten war, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Günther Marold und Ludger Sudholt. Für die musikalische Umsetzung sorgten das Mobilsound-Team von Uwe Kloß und die Bläser der Happy Trumpets.

 


Westfälische Nachrichten (Sa., 05.12.2015)
Mammutschüler spielen Weihnachtsgeschichte
Krippe wird zweites Mal lebendig

Probe in Kostümen: Schüler der Mammutschule bespielen in diesem Jahr die „Lebendige Krippe“ auf dem Ahlener Weihnachtsmarkt. Volksbankdirektor Michael Vorderbrüggen (l.), Ideengeber Ralf Mersch (3.v.l.), Schulleiterin Elke Walter (4.v.r.) und Lehrerin Frauke Steinmann (r.) unterstützen sie dabei. Foto: Christian Wolff

Ahlen - Die lebendige Krippe ist ein Highlight des „Ahlener Advents“. In diesem Jahr übernehmen Kinder der Mammutschule die Gestaltung. Die Proben laufen auf Hochtouren.

 

Von Christian Wolff

 

Ein Ochse, auch wenn ihn die Kinder gerne dabei hätten, wird nicht auf den Marktplatz kommen. „Zu gefährlich“, sagt Ralf Mersch. Aber ein Esel, Schafe und vielleicht sogar noch einige andere Tiere werden die gespielte Weihnachtsgeschichte auf dem „Ahlener Advent“ mit Sicherheit bereichern. Zum zweiten Mal steht beim Budenzauber eine „Lebendige Krippe“ im Mittelpunkt – dank der Initiative von Ralf Mersch, den Schülern der Mammutschule und mit finanzieller Unterstützung der Volksbank.

Nach der Martinschule hatte sich die Mammutschule darum beworben, das Krippenspiel zu übernehmen. In der Turnhalle laufen die Proben unter Anleitung von Lehrerin Frauke Steinmann bereits auf Hochtouren, am Freitag sogar schon in Kostümen. „Ich finde, es ist sehr beachtlich, wenn sich auch muslimische Kinder einer christlich geprägten Darbietung annehmen“, sagt Schulleiterin Elke Walter. „Die haben sich da richtig reingekniet.“ Zur Generalprobe am Freitag, 11. Dezember, geht‘s dann auch direkt auf den Marktplatz.

Die Aufführung im Rahmen des Ahlener Weihnachtsmarktes findet am Samstag, 12. Dezember, um 16 Uhr statt. „Zwischen den einzelnen Spielszenen gibt es Musikbegleitung“, kündigt Mersch an. Die Premiere der „Lebendigen Krippe“ Ende 2014 habe auch bei ihm die Lust auf mehr geweckt, lässt er durchblicken. Sein Ziel ist, dass jedes Jahr eine andere Schule die Darbietung übernimmt. „Am Ende gibt es auch für alle Nachwuchsschauspieler eine Überraschung“, verspricht Volksbankdirektor Michael Vorderbrüggen beim aktuellen Probenbesuch. Und als Krönung hat er gleich noch eine weitere frohe Botschaft zu verkünden: „Für den Förderverein der Mammutschule stellen wir 300 Euro bereit.“

Übrigens: Auch am 13., 18., 19. und 20. Dezember wird an der Krippe so einiges passieren. Zwar kein weiteres Krippenspiel, aber dafür musikalische Beiträge unterschiedlicher Gruppen aus der Umgebung – immer ab 16 Uhr. Abends lockt ein Stockbrotbacken für die jungen Besucher. Auch dafür hat sich Ralf Mersch in diesem Jahr erfolgreich eingesetzt.

 

 

Westfälische Nachrichten (Do., 13.08.2015)
Mit bunten Tüten in einen neuen Lebensabschnitt:
460 I-Dötze sind jetzt Schüler

Ahlen - 460 ehemalige Kindergarten-Kinder sind jetzt Schüler. Am Morgen begann für sie mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt.

 

Von Ralf Steinhorst

 

Aufregung bei Schülern und Eltern an den zehn Ahlener Grundschulen: Mit Schultüten ausgerüstet kamen am Donnerstagmorgen 460 I-Dötze zu ihrem ersten Schultag. An allen Schulen wurden sie willkommen geheißen. An der Mammutschule war es für 60 Schüler der erste Schultag, für Elke Walter nach Monaten der kommissarischen Leitung bereits der zweite als offizielle Schulleiterin.

„Ihr seid Schulkinder – genau wie wir. Aus den Kindergärten kommt ihr“, begrüßten die Zweitklässler, die ja nun nicht mehr die jüngsten an der Mammutschule sind, singend die neuen Erstklässler. Schulleiterin Elke Walter machte dann auch schnell deutlich, wer an diesem Tag im Mittelepunkt steht: „Ihr Erstklässler seid die Hauptpersonen“. Zugleich versprach sie, dass die „Neuen“ einen tollen Start in der Schule haben sollen, so dass sie die Abenteuer des Lebens selbstbewusst bestehen werden.

Damit das auch gut gelingt, waren der evangelische Pfarrer Martin Frost und der katholische Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig gekommen, um die I-Dötze zu segnen.

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